
Über mich
Ich bin studierte Theatermalerin, freischaffende Künstlerin und kreative Unternehmerin.
Anfang der 2000er-Jahre gründete ich in Berlin die Manufaktur Die Untergrundbewegung, in der alte Fußbodendielen zu Wandkunst wurden. Später entwickelte ich Meshnet-Painting, Malerei auf ausgedienten großformatigen Werbebannern.



Seit 2016 lebe und arbeite ich in Dießen am Ammersee. Dort betreibe ich den Diessener Kunstautomat, eine kleine Galerie auf einem umgebauten alten Lastenrad.

Vom großformatigen Bühnenbild bis zur Kunst im Taschenformat: Meine Arbeit verbindet Kreativität, Nachhaltigkeit und die Freude am Experimentieren.
Wie die Formate kleiner wurden
Neun Jahre lang hatte ich hier ein großes Atelier, in dem ich auch gewohnt habe. 2025 musste ich ausziehen und zog in ein Tiny Loft mit siebzehn Quadratmetern.
Zuerst fühlte sich das nach Verlust an. Dann stellte sich etwas ein, das ich nicht erwartet hatte: Es wurde leichter. Durch den kleineren Raum wurde sichtbar, was wirklich wichtig ist.
Seitdem arbeite ich anders. Kleiner, konzentrierter, und mit mehr Freiraum als vorher.

Raum der Linien
In meinem Blog führe ich Kunst und Leben zusammen. Es geht um Kreativität, Tiny Living, Slow Living, Nachhaltigkeit und die Frage, wie aus Ideen tatsächlich Veränderung entstehen kann. Die Linie ist dabei nicht nur künstlerisches Ausdrucksmittel, sondern auch Sinnbild für den eigenen Lebensweg.
Mit kreativen Übungen und kleinen Gewohnheiten richte ich mich besonders an Frauen in der Lebensmitte, die sich neu orientieren möchten. Etwa wenn die Kinder aus dem Haus sind, sich Lebensumstände verändern oder die Frage auftaucht: Was möchte ich eigentlich noch?
Dabei geht es nicht um den großen Lebensplan, sondern darum, Klarheit zu gewinnen, eigene Ideen wieder ernst zu nehmen und Schritt für Schritt ins Tun zu kommen.
Freiheit durch Begrenzung.
